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Das Wetter des heurigen Sommers hat ergeben, daß die vorhandene Wasserzisterne mit etwa 1,5m³ zu klein ist.
Zuerst Sturzregen in einer Nacht, Zisterne voll. Dann wochenlange Trockenheit, da war das Gießwasser in einer Woche aufgebraucht. Da es jetzt diese "Matrazenartigen" rechteckigen Tanks zum Eingraben gibt hat sich das als preiswerte Lösung angeboten.
Nicht zuviel Aushub, weil durch das Niveau der Zisterne die Tankhöhe korrespondierend relativ knapp unter dem Bodenniveau liegt. Natürlich ist da die Frostgefahr gegeben. Wir haben jedoch den Aushub 30cm über den Tank drüber geplant, so daß weniger Aushub übrig bleibt und zugleich der Einstiegsdom mit 30cm Höhe auch im Boden verschwindet. Zunächst die Bilder des Arbeitbeginns. Tankgröße 1500 Liter, Tankmaße waren bekannt, also passendes Loch graben. Aus praktischen Gründen gleich neben der Zisterne, da kann die Verbindung relativ genau in der Höhe gemacht werden. Tank etwas (3cm) fallend zur Zisterne, damit kein Restwasser drinnen bleibt. Verbindung an der tiefsten Stelle. Soweit der Plan. Dazu die Bilder der bisherigen Arbeit.
Das Loch schaut beachtlich groß aus, obwohl die Tankmaße mit 70cm Höhe und 1.25x2.10 gar nicht so groß sind.
Bei dieser Gelegenheit auch gleich die vorhandene Zisterne ausgeräumt und Ansaugstutzen gereinigt.
Das soll es werden:

Bericht vom Einbau:
Beim Einbau keine Probleme, jedoch den ursprünglichen Plan der Verbindung Zisterne-Tank aufgegeben. Dafür den Tank mit 3cm Gefälle zu einer Ecke, wo die Pumpe angeschlossen ist (Sieb und Rückschlagventil) eingebaut.
Erspart die Abdichtung der Verbindung (die müßte extrem gut sein) und ermöglicht durch einen einfachen Doppelanschluß an der Pumpe, Wasser aus dem jeweils vollen Tank zu entnehmen.
Wasserstandanzeiger primitiv aber exakt: Loch im Deckel bzw. beim Tank knapp daneben, Bambusstab mit etwas Schaumstoff als Schwimmer durchstecken und dann bei leer-halb-voll Marken am Stab anbringen.
Sofort nach Einbau hat es in der Nacht geregnet, beide Speicher bereits halb bzw. 3/4 voll. Dabei ist der "Wasserdieb" nur an einer 1/2 Dachfläche angeschlossen. Sollte etwa 2-3 Wochen als Gießwasser für Zeituhrgesteuerten Rasensprenger reichen.

Der Rest ist jetzt mit dem Aushub zugedeckt, um eine möglichst gute Frostsicherheit zu erreichen.
Die nächsten Bilder zeigen die Arbeit nach dem Einbau. Aushub mit einer dicken Schicht aus Rindenmulch drüber,
dann flachwachsende Bodendecker drauf.

Das erhöhte Niveau zwingt mich aus praktischen Gründen ein paar Stufen zur Höhe der Böschung einzubauen.

Am oberen rechten Bild sieht man den "Wasserstandsanzeiger". Ein kleines Loch, ein Bambusstab durchgesteckt mit einem Schaumstoff als Schwimmer und Marken für voll-1/2-leer.

Der Tankdeckel ist 30cm ober dem Tank, also hoffentlich genügend Abdeckung gegen den Frost.

Der Rindenmulch bleibt zur Unkrautbekämpfung zwischen den Bodendeckern liegen und ist zugleich Isoliermaterial.
In Arbeit... Der Rand ist mit Steinen markiert. Unterhalb kommt dann wieder Gras.
Die Bodendecker müssen sich erst anwachsen.
Jetzt bleibt mir noch der Restaushub im Hintergrund übrig. Zuerst Kübelweise an andere Gartenstellen verteilt und Löcher eingeebnet. Das Versprechen mir das abzutransportieren konnte nicht eingelöst werden. Also Kübel für Kübelwegtragen und entsorgen.

Jetzt mache ich aus der Not eine Tugend: Mit der Restmenge den Graben zuschütten und an die fertige Fläche anschließen, einebenen und ebenfalls mit Rindenmulche und Bodendecker abdecken. Allein eine lange Arbeit. Aber mit Geduld wird es noch vor dem Winter.... Wenn es fertig wird kommen noch Fotos dazu.