über Dörfl
Das ist ein scharfes Bild von Neudörfl mit dem 590 Meter hohen Pankraziberg bis zur B11,
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Unser Dörfl ist NÖSTACH-DÖRFL, weil es außerhalb des zentralen Ortsgebietes von Nöstach an der Grenze zu Alland liegt. Manche haben nicht hergefunden und angerufen, daß sie schon durch Nöstach durch sind und uns nicht gefunden haben.
Wir liegen ja auch 650 Meter hinter der Ortstafel Nöstach-Ortsende. Seit es die Tafeln gibt, die manche für echte
Ortsschilder halten, ist auch unser Dörfl bekannt geworden. Moderne Navis die auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen
anzeigen, sind bei Dörfl sogar auf Tempo 50 programmiert.
Hier ein paar Bilder aus dem Ort, oder soll man besser Häuserrotte sagen? Wir sind ja ein Teil von Nöstach.
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| seit 18.08.09. ist der Ausblick auf die B11 wieder frei. Es kann sich kein Auto mehr in der Kurve verstecken | seit Fr 30.7.09. kann man auch von Alland kommend unsere Hinweis-Tafel zum Pankraziweg wieder sehen |
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| Hafnerberg von Dörfl aus, Schneeberg im Hintergrund | Frühlingsmorgen |
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| Kirchenruine Pankazi | Kirchenruine Pankrazi |
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| Kirchenruine Pankarazi | Schneeberg von Altdörfl aus |
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| Türkenmarterl an der B11 | Die Tafel erinnert an schwere Zeiten |
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| Wintersonne am Pankraziberg 590m | Herbstnebel |
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| Schnabl Kapelle | Steinkreis |
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| Schnabl-Kapelle | Steinkreis |
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| Pankraziberg 590m von der Kronleiten | Steinkreise |
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| Kronleiten Kapelle | Kronleiten Kapelle |
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| Kapelle an der B 11 ggüb. Gärtnerei |
Modernes Marterl beim Bus-Wendeplatz in Oberdörfl |
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| Nöstach Kirchenruine St, Martin | Nöstach St.Martin Ruine - neben dem Kreuz Gedenktafel für abgestürzte Bergsteiger. |
Seitlich am Turm der Nöstacher Kirche sind Gedenktafeln des Österreichischen Gebirgsvereines. Ich bin seit 1937 Mitglied des
ÖGV, 1938 zwangsläufig dem Deutschen Alpenverein eingegliedert. Mein Vater war dort Tourenführer. Daher bin ich mit und in
den Voralpen aufgewachsen. Auf den Tafeln sind verunglückte Bergsteiger zur Erinnerung genannt, die ich persönlich gekannt
und manche als Tourenkameraden gehabt habe. Auch Tourenkameraden meines Vaters sind dort verewigt.
Nach unseren Klettertouren am Peilstein sind wir des öfteren hier gewesen.
Einmal wäre ich auch fast hier gelandet. Es war im Herbst, etwa 1947 oder 1948 und wir fuhren zum "Abklettern" wieder
mit dem Rad auf den Peilstein. Das Wetter war kein Kletterwetter als wir Wien verließen. Mit dem Fahrrad nach Raisenmarkt.
Dort gab es eine alte Frau, die uns gegen 50 Pfennig die Fahrräder in ihrer Waschküche bewacht abstellen ließ. Wir nächtigten
in der Arnsteinhöhle (Geld war Mangelware). Am nächsten Tag herrliches Herbst-Sonnenwetter. Wir hatten keine Seile mit
weil wir bei Schlechtwetter von Wien aufgebrochen waren. Trotzdem, uns packte die Kletterlust. Also einmal den Hahnenkamm,
die Zinne, dann den Vegatariersteig - alles uns bekannte Routen. Da hatte jemand die Idee den Berglersteig - mir noch unbekannt
- zu gehen. Natürlich ohne Seil, wir hatten ja keines. Also los. Mein Vordermann hing bei einer heiklen Stelle endlos vor mir.
Ich hatte keinen guten Standplatz und war verkrampft. Als ich auf dem Fast-Überhang oben war ließen meine Hände aus.
Instinktiv stieß ich mich von der Wand ab. Mein Glück. Der Anorak war am Rücken aufgerissen, also mußte ich knapp an
einem Felsen vorbei geflogen sein. 15 Meter tiefer war eine steile Schutthalde mit Büschen. Die fingen mich unsanft auf.
Ellbogen gebrochen und eine schwere Wunde am Hinterkopf. Peterka, unser Führer, brachte mich dann aufs Peilsteinhaus,
wo ich einige Stunden liegen konnte.
Dann war Zeit, den Bus im Weissenbach zu erreichen. Zwei Kollegen schnappten mich - gehen konnte ich ja - und halfen mir
den Weg hinunter. Spät abends in Wien schlich ich mich dann in mein Zimmer mit der Begründung, daß ich so müde sei und
keinen Hunger habe.
Erst am Morgen entdeckte mein Vater den blutigen Kopfpolster. Spital - zum Nähen der Kopfwunde war es zu spät und
der Ellbogen hatte dann auch noch eine Versorgung bekommen. Der Friseur fragte später immer, ob er mir die Haare wegen
der Wunde hinten länger lassen solle. Ich wollte nicht und heute wo ich eine Glatze habe ist es ohnedies offenkundig. Das
war mein erster und letzter "Lüftler". Damit war ich im Kreis der Kletterer in eine höhere Stufe aufgestiegen.
Trotzden bin ich dann weiter geklettert und habe noch viele Touren gemacht. Aber bin vorsichtiger geworden. Unter
Bergtouren gibt es noch vorhandene Bilder aus dieser Zeit. Viele Fotos haben wir nicht gemacht, denn ein Film für
12 Aufnahmen 6x6 mit der extrem guten Optik/Spiegelreflex -Voigtländer war für uns recht teuer.
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Die Konskriptionsnummern der Häuser stammen aus Nöstach ohne Zusatz Dörfl und laufen durcheinander. Daher habe ich
Pläne der Hausstandorte gezeichnet, die für Einsatzkräfte und Zusteller hilfreich geworden sind. !
Wem die Entstehung der Hausstandortpläne interessiert kann sich die neue Seite "Der Weg zu den Plänen" ansehen.
Dörfl war vor Jahren noch völlig unbekannt. Alle meinten das Dörfl bei Klausen-Leopoldsdorf. Jetzt ist aber nördlich
der B11 praktisch in den letzten Jahren ein neuer Ortsteil entstanden in dem auch wir wohnen, der mehr Häuser umfaßt
als der Hafnerberg samt Pfarre und Kirche.
Der Mariazeller-Bus, der zweimal täglich hier durchfährt ist fast das einzige Öffi hier. Seit kurzer Zeit fährt ein
Pendler-Bus am Morgen nach Wien und zwei am Nachmittag und Abend von Wien. Die Station hieß Nöstach-Abzweigung,
obwohl es hier nirgends eine Abzweigung gibt. Da wir aus Altersgründen und als neue Bewohner hier auf Rot-Kreuz-
Transporte und Zustelldienste angewiesen sind habe ich versucht Ortstafeln zu bekommen. Wenigstens Hinweisschilder
mit Nöstach-Dörfl sind es geworden, so daß Dörfl jetzt doch bekannter wird. Und die Busstation heißt jetzt doch
Nöstach-Dörfl und hat entsprechende Haltestellenschilder und steht auch so im Fahrplan. Busverbindung
Wien-Südtirolerplatz-Dörfl (meist nur bis Alland-Heilstätte fast stündlich, eine knappe Stunde Fahrzeit.)
Detailplan von Dörfl und Hausnummernliste von Dörfl, beides nicht mit den übrigen Plänen von Nöstach kompatibel
sondern als Extra, sind bei mir gespeichert und auf Anruf/Mail bei mir zu haben.
Noch ein Blick vom Zentrum Nöstach, vom Zöchnerweg zum Hafnerberg/Kirche 497m, rechts im Hintergrund das Hocheck,
der erste Tausender der Alpen mit 1.037m und einer Aussichtswarte. Mautstraße über Weissenbach/Furth
ist empfehlenswert.
Blick vom Zöchnerweg zum Hafnerberg




















